Inselparadies Aitutaki
Keinerlei Kontrollen. Kein Durchleuchten der Rucksäcke. Auch im Handgepäck können wir mitnehmen, was wir wollen. Der Flughafen von Rarotonga ist überschaubar, in nur wenigen Schritten erreichen wir das blumenverzierte Flugzeug auf dem Rollfeld. Unsere Sitzplatznummern 3A und 3G lassen auf weit voneinander entfernte Sitze in einem grossen Jet schliessen, doch uns trennt lediglich ein schmaler Gang. In der kleinen Propellermaschine kann sich jeder der zehn Passagiere über einen Fensterplatz freuen. Kaum angeschnallt, steigen wir schon in die Lüfte und ein meerblauer Teppich breitet sich sanft wellend unter uns aus. Das Wetter ist in bester Laune, und wir ebenso. Nach einer knappen Flugstunde in nördlicher Richtung erspähen wir eine Insel, verloren im weiten Pazifik…
Aitutaki von oben, ein Juwel. Das grüne Eiland sitzt am Rande einer grossen Lagune, zusammen mit fünfzehn unbewohnten Inselchen, sogenannten Motus. Ein Aussenriff umgibt das Inselreich, welches vulkanischen Ursprungs und Teil eines Korallenatolls ist.
Türkisfarben das Wasser, schneeweiss der Sand – ein Südseetraum sondergleichen. Der erste europäische Besucher war Kapitän Bligh, der im Jahre 1789 mit der berühmten Bounty vor Anker ging. Wir setzen nicht gleich zur Landung an und ziehen eine Zusatzschleife, fast als hätten wir einen Panoramarundflug gebucht. Unser Herz hüpft erregt vor Freude. „I hope you enjoyed the scenic flight“, schmunzelt der Pilot zum Abschied. Erst sprachlos, dann sprudeln unsere Emotionen und wir jubeln über diesen prickelnden Anflug. Eine makellose Inselwelt aus der Vogelperspektive – sind wir in einem tropischen Paradies gelandet?
Überwältigt schlendern wir zur Ankunftshalle. „Kia Orana“, begrüsst uns die dunkelhäutige Tina mit einem Strahlen im Gesicht, und legt uns eine duftende Blumenkette um den Hals. Während sie uns zum Hotel chauffiert, plappert sie ständig und erzählt, dass die Landebahn im zweiten Weltkrieg von den Amerikanern erbaut wurde. „Ich wundere mich zwar, wie sie uns damals überhaupt fanden. Denn
unsere Insel ist nur ein winziger Punkt auf dem Globus – but a beautiful one“, schwärmt die humorvolle Dame. Da es auf Aitutaki eher üblich ist, eine Bleibe im voraus zu buchen, haben auch wir das getan. Denn die einfacheren Unterkünfte sind rasch vergeben, aber trotzdem verhältnismässig teuer, denn das Preisniveau ist generell hoch. Für dasselbe Geld erhält man in Südostasien bereits ein luxuriöses Schlafgemach.
Inmitten von Palmen und anderen tropischen Gewächsen stehen zehn kleine, rustikale Hütten auf Stelzen, eng beieinander am Strand. Unser Zimmer ist liebevoll mit frischen Blumenblüten dekoriert, die auf den Cooks oft anzutreffende Kochnische macht Selbstverpflegung möglich. Das Resort ist schlicht, doch die mit Palmwedeln gedeckten Bungalows sind süss. Unschlagbar der Meerblick, doch ein Schandfleck vor unserer Nase ist die
hellblaue Bar. Eine aus Brettern zusammengenagelte Bude, darum herum verteilen sich ein paar Holztische und Plastikstühle, kunterbunt zusammengewürfelt, ohne jeglichen Charme und Stil. Als warnende Begrüssung plumpst beim Nachbar eine Kokosnuss auf den Balkon, zum Glück niemandem auf den Kopf. Der Inselaufenthalt ist wahrscheinlich gefährlicher, wie der Inlandflug ohne jegliche Sicherheitskontrollen…
Nachdem wir uns eingerichtet haben, flanieren wir nachmittags dem Strand entlang, um einen ersten Eindruck von Aitutaki zu erhaschen. Ein paar weitere Unterkünfte verteilen
sich entlang der Nordwestküste, die meisten sind klein. Der helle Sand ist grob und mit vielen Muschelfragmenten gespickt, das mit Korallen durchsetzte Wasser in der Lagune flach und zum Baden weniger geeignet. Hübsch ist es hier, aber nicht – oder noch nicht – das Paradies. Mit trockenen Kehlen spazieren wir zurück. Von fünf bis sechs Uhr sei Happy Hour, hat uns Tina zuvor eingetrichtert. Doch die Inselzeit tickt entspannt, erst gegen halb sechs kommt ein Angestellter in aller Seelenruhe mit einer
Schubkarre voll Bier. Geschwind verwickeln wir uns mit unseren amerikanischen Nachbarn in ein Gespräch – Jenny und Rico gondeln schon länger wie wir durch die Ferne, bereits seit 29 Monaten. Es ist spannend, von ihrem früheren Diplomatenleben und ihren exotischen Reisedestinationen zu erfahren, weilten die beiden an entlegenen Orten, die kaum je ein Tourist erblickt.
Aitutakis Ausmasse sind bescheiden, die hügelige Insel nur rund acht Kilometer lang. Die Distanzen sind zwar nicht gross, aber um alles zu Fuss zu erkunden, zieht es sich doch in die Länge. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine und die Fahrräder erwecken einen dürftigen Eindruck, deshalb leihen wir uns kurzentschlossen einen kleinen Motorroller. Führerausweis? Formalitäten?
Das sind hier Fremdworte – Aitutakis Pulsschlag ist unkompliziert. Verkehr fliesst auf den Inseltrassen nur spärlich, was uns bei unseren ersten Metern auf dem motorisierten Zweirad mehr als recht ist. Der Fahrtwind lässt meine Haare flattern, Helme werden hier nicht getragen. Etwas angespannt hauche ich Roland ins Ohr: „Nicht zu schnell!“ Zum Glück gibt es auf Aitutaki keine Hunde, die uns nachstellen oder mit ihren Zähnen fletschen – die Haltung der Vierbeiner ist strikt verboten.
In Arutanga, dem ruhigen Hauptort an der Westküste, schauen wir uns ein wenig um. Von einer Stadt ist hier nicht die Rede, schon die Bezeichnung Dorf ist hochgegriffen, auf dem gesamten Eiland leben nur 2000 Einwohner. Eine Handvoll Gemischtwarenläden preisen Allerlei an. Allerdings ist die Auswahl an Lebensmittel beschränkt, hauptsächlich Konserven und Kekse stehen in den Regalen. Doch wir
klappern sämtliche Geschäfte ab und machen einen unverhofften Fund – Vollkornbrot, das sogar schmeckt. Oft ist die Ware in eine Staubschicht gehüllt, das Verfallsdatum zu inspizieren, ist keine schlechte Idee. Obst und Gemüse finden wir kaum, und wenn, lahmt das „Frische“ häufig und erweckt einen erbärmlichen Anblick. Die Menschen hingegen sind
aufgestellt, winken oder grüssen freundlich. Öffnungszeiten sind selten angeschlagen, entweder stehen die Türen offen, oder eben nicht. Ein Schild entlockt uns ein Lächeln. „Öffnungszeit – von 6 Uhr morgens bis geschlossen“. Dinge passieren, wenn sie passieren. Das Inselherz Aitutakis schlägt etwas gemächlicher wie jenes von Rarotonga, etwa 250 Kilometer entfernt…
Nach dem Einkauf tuckern wir in den Süden, eine Ringstrasse umrundet das Eiland. Der Asphalt geht plötzlich in eine Schotterpiste über und die Fahrbahn wird immer schmaler, bis sie vor lauter Gras kaum mehr als solche erkennbar ist. Palmenwälder säumen die Ufer, nur vereinzelt ragt ein Häuschen aus dem wuchernden Grün, einer Menschenseele begegnen wir hier unten nicht. Die kleinen Inselchen am anderen Ende der Lagune
schieben sich in unser Blickfeld, aber das Wetter ist durchzogen, die Sicht leider fast etwas verschwommen. Die Ostküste beheimatet ein Sumpfgebiet mit Mangroven, das niedrige Wasser schimmert eher grau, wie türkis. Noch auf der Suche nach dem wahren Paradies, kurven wir durch die beschauliche Gegend, die noch ländlicher wirkt, wie der Rest der Insel. Winzige Siedlungen und Kirchen verteilen sich an der Strecke. Hühner stolpern über die Wiesen, begleitet von einem Konzert krächzender Hähne.
Vielversprechend der Morgen. Die Sonne strahlt entschlossen von einem blauen Himmel,
wir sind erleichtert, haben wir für heute eine Lagoon Cruise gebucht. Doch schon auf dem Weg zum Hafen zieht eine dunkle Bewölkung auf, und als wir mit dem Schnellboot loslegen, wechselt sich Sonnenschein und Wolkengrau ab. Captain Fantastic, wie sich der einheimische Kapitän nennt, heisst uns und die anderen sieben Passagiere herzlich willkommen. Trotz seines
sympathischen Wesens sinkt unsere frohe Stimmung. Das Wasser ist aufgebracht, eine rabenschwarze Wolkenwand rückt uns bedrohlich auf die Pelle. Wir flitzen über die grossflächige Lagune, die bis zu fünfzehn Kilometer breit und fast dreimal so gross wie die Insel ist. Nahtlos von einem Korallenriff umgeben, liegt die wellenbrechende Kante teilweise weit von der Küste entfernt. Innerhalb dieses geschützten Rings vergnügt sich eine farbige Unterwasserwelt…
Immerhin scheint der Sonnenball gefiltert durch die Wolkendecke, als wir den Fuss auf die ersten Inselchen setzen. Die Motus tragen verheissungsvolle Namen wie One Foot Island oder Honeymoon Island. Doch der milchige Himmel widerspiegelt sich im Wasser, oftmals kommen keinerlei Farben zur Geltung. Immerhin zeigt Petrus etwas Erbarmen und lässt ab und zu Sonnenstrahlen über die Lagune tänzeln. Entzückt waten wir durch Wasser, klar wie Glas. Eine immense Sandbank breitet sich blendend hell vor uns aus. Wow – Aitutaki offenbart uns eine paradiesische Szenerie.
Am Mittag brät der Kapitän frischen Fisch und richtet jede Menge lokaler Köstlichkeiten auf Bananenblättern an. Der Magen knurrt, das Wasser läuft uns im Mund zusammen. Lecker sieht alles aus, und schmeckt auch so. Während wir Schmausen knallt die Sonne plötzlich von oben, kaum hocken wir wieder im Kahn, zieht der gemeine Wolkenvorhang erneut zu. Der Wind trägt uns erste Tropfen zu. Seufzend setzen wir die Tauchmaske auf und stopfen uns den Schnorchel in den
Mund. Bei strömendem Regen stürzen wir uns tapfer ins kühle Wasser – Badewannentemperatur verwöhnt uns hier keine. Grau in Grau, über und unter der Wasseroberfläche. Enttäuscht nehmen wir die Unterwasserlandschaft unter die Lupe. In den Korallenstöcken tummeln sich „graue“ Fischlein, riesige Makrelen ziehen nervös ihre Kreise. Kein Wunder, unser Kapitän wirft Essensreste über Bord. Schlotternd klettern wir frustriert zurück aufs Boot. Doch auch das Paradies bleibt eben nicht von Regen verschont…
Am nächsten Tag werden wir wieder kulinarisch verwöhnt. In unserem Resort findet abends ein Anlass, eine sogenannte Island Night statt. Schon am Morgen ist das ganze Personal flink auf den Beinen, tüchtig am Vorbereiten und Schmücken. Eine Inselnacht ist mancherorts ein für Touristen gemachtes Unterfangen, doch bei uns gehen die Ausländer beinahe unter. Die Einheimischen sind in Scharen aufgekreuzt, das Fest ist schon in vollem Gange, als wir – eigentlich pünktlich – erscheinen. Wie auf den Cookinseln üblich, schmücken viele Frauen ihren Kopf mit einen Blumenkranz, und stechen farbenfroh aus der Meute. Bis das Buffet eröffnet wird, hält ein Trio aus Rarotonga das Volk mit Musik bei Laune. Die Verköstigung verläuft in geordneten Bahnen, hungrige Bäuche müssen geduldig warten, bis der entsprechende Tisch an der Reihe ist. Die vielen lokalen Gerichte sind ein Augenschmaus, oft können wir kaum erahnen, was genau wir uns schöpfen. Gewisse
Gemüter füllen ihre Teller randlos, sie türmen die Speisen gekonnt zu Hügeln auf. Je dicker der Bauch, desto höher der Berg – eine Tatsache, die uns eigentlich nicht erstaunt. Nach der Schlemmerei folgt eine traditionelle Tanzeinlage. Die Brüste unter Kokosnussschalen verborgen, schwingen die Frauen ihre Hüfte, bis die kurzen Röcke energisch auf und ab wippen. Die Männer, ein Baströckchen um die Lende gewickelt, bewegen sich geübt im Takt der Trommelmusik. Nach der Show zotteln die meisten Besucher sogleich von dannen, doch jene die bleiben, feiern und tanzen ausgelassen, bis tief in die Nacht hinein. Gebannt beobachten wir das Geschehen und versuchen, uns trotz lauter Musik mit einem sympathischen Schweizerpaar auszutauschen.
Maungapu, der mit 124 Metern höchste Punkt der Insel, ragt gleich hinter unserem Rücken
auf. Gegenüber von unserem Daheim schlängelt sich ein steiler Weg ins hügelige Inselinnere. Rasch rinnt der Schweiss, aber fast genauso rasch ist der Gipfel erstürmt. Eine Perspektive von oben – nur so kann man die riesige Lagune mit all ihren Inselchen wirklich ausmachen. Der Panoramablick über das gesamte Atoll ist fabelhaft. Das Wasser leuchtet in verschiedenen Türkisnuancen, massenhaft Kokospalmen begrünen Aitutaki. Paradiesisch. Wir können uns kaum sattsehen. Nur Schlieren am Horizont und Wolkenfetzen trüben den himmlischen Ausblick.
Auf der gesamten Reise machten wir innert kurzer Zeit nirgendwo so häufig Schweizerbekanntschaft wie in den Cook Islands. Mit Jasmin und Nick, dem jungen
sympathischen Paar, quatschen wir nach dem Frühstück nochmals ausgiebig, bevor sie abreisen. Das passt, denn meistens vermag die Sonne sich sowieso erst im Verlaufe des Vormittags durchzusetzen. Wir schnappen unseren Roller und schnurren in den Norden, am Flughafen vorbei, weiter auf die neckisch in die Lagune ragende, schmale Landzunge. Bei Ebbe schweifen wir durch kristallklares
Wasser, einer weissen Sandbank entgegen. Ein Glitzern überzieht die Wasseroberfläche, das Meer schillert von sattem Türkis bis Smaragdgrün. Ich blinzle mit den Augen, um sicherzugehen, dass es sich nicht nur um einen Traum handelt. Die Mittagssonne brennt, wir gleiten ins erfrischende Nass und lassen uns einen Moment in der Strömung treiben. Kaum zu glauben, wir teilen die bezaubernde Idylle mit nur wenigen Menschen. Glücklich legen wir uns an den Strand, werfen einen kritischen Blick nach oben, wollen wir uns nicht unter Kokosnüssen fläzen. „Erschlagen im Paradies!“, eine Schlagzeile, die wir möglichst vermeiden möchten…
Der Sonntag gilt als Ruhetag und ist der Familie sowie der Kirche gewidmet – beides nimmt einen hohen Stellenwert ein. Missionare haben im frühen 19. Jahrhundert das Christentum nach Polynesien gebracht. Auch wir nehmen heute Morgen an einem heiligen Gottesdienst teil. Die mächtige weisse Kirche, die älteste der Cooks, wurde im Jahre 1828 gebaut und vor einigen Jahren schön restauriert. Rund herum verteilen sich Grabsteine, die den ewig Ruhenden sogar hinreissende Meerblicke gewähren. Die Glocken läuten, auf leisen Sohlen schleichen wir uns auf eine freie Kirchbank. Auch innen ist das Gotteshaus vorwiegend in Weiss gehalten, mit geschnitzten Holzverkleidungen und bunten Glasfenstern schlicht verziert.
Fast alle Kirchgänger sind festlich gekleidet, die meisten in blütenweisse Garderobe gehüllt, edle Hüte oder Blumenkränze thronen schmuck auf den weiblichen Köpfen. Die Worte des Pfarrers kommen in der lokalen Sprache – Cook Islands Maori – über seine Lippen. Zu einem späteren Zeitpunkt widmet er den Touristen eine Begrüssung in Englisch, der zweiten Amtssprache. Trotz Bemühen verstehen wir nicht viel mehr wie zuvor, doch die Geste ist nett. Die Atmosphäre locker und ungezwungen, wiegen Frauen Babys im Arm, gelangweilte Kinder streunen durch die Gänge. Die Predigt und die rotierenden Ventilatoren lullen uns ein. Sobald die Leute zu singen anfangen, sind wir aber wieder hellwach. Ergreifend erfüllt der beherzte Gesang die ganze Kirche, ein kalter Schauer läuft über meinen Rücken. Die hölzernen Bänke nicht restlos besetzt, mutet die Kirche jetzt proppenvoll an.
Abend für Abend setzen wir uns auf unseren Balkon. Die Temperaturen sind angenehm, betragen tags wie nachts um die 25 Grad. Vielmals weht eine frische Meeresbrise, die uns schnell erschaudern lässt. Sofern uns das launische Tropenwetter keinen Streich spielt, sinkt die orangefarbene Kugel jeweils vor unserer Sonnenbrille dem Horizont entgegen, wird letztendlich vom tiefblauen
Ozean verschluckt. Manchmal spiegelt sich der stimmungsvolle Sonnenuntergang sogar auf dem ruhigen Wasser. Seit unserer Ankunft auf Aitutaki ist eine Woche verstrichen. Die Strandbar bleibt seit Tagen geschlossen, warum auch immer. In weiser Vorahnung lagern ein paar Flaschen Bier in unserem Kühlschrank, damit wir heute, trotz flexibler Inselzeit, anstossen können. Zwei Jahre in der Welt daheim – prost! Mit Wonne erinnern wir uns zurück an jene Zeit, bevor wir im Inselparadies Aitutaki landeten…
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